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Henryk Berlewi Catalogue Raisonné Application Form

July 6, 2018

Please find the Catalogue Raisonné Application Form

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Please be so kind to send it to us by the end of 2018 if your work shall be included in our research project.

 

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Ausstellung MALER. MENTOR. MAGIER. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau mit Werken von Henryk Berlewi

July 8, 2018

Mit freundlicher Genehmigung der Alexander und Renata Camaro Stiftung

Quellenangabe: Link

Weitere Informationen

MALER. MENTOR. MAGIER.
Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau

bis
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Die Ausstellung „MALER. MENTOR. MAGIER.“ stellt erstmalig den enormen Einfluss des ehemaligen Brücke-Künstlers und Expressionisten Otto Mueller (1874–1930) in den Mittelpunkt: Der Maler lehrte länger als zehn Jahre an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, die seinerzeit zu den fortschrittlichsten Kunstschulen in Europa zählte. Vor allem seit den 1920er Jahren – durch die zahlreichen Neuberufungen des damaligen Direktors Oskar Moll – genoss die Breslauer Akademie den Ruf von Weltoffenheit und Liberalität. Hier standen gleichberechtigt die vielfältigen Strömungen der modernen Malerei nebeneinander: der Expressionismus mit Otto Mueller, die französische Peinture der Académie Matisse mit Oskar Moll, die Neue Sachlichkeit mit Alexander Kanoldt und Carlo Mense sowie das Bauhaus mit Oskar Schlemmer, Georg Muche oder Johannes Molzahn.

Das Hauptaugenmerk der Ausstellung gilt der Malerei der Moderne: Otto Mueller und sein Netzwerk erlebten in Breslau eine schöpferische Phase, die sie angeregt durch Austausch und gegenseitige Einflussnahme als höchst produktiv beschrieben. Ersichtlich wird diese Beeinflussung der Maler-Kollegen untereinander durch thematische Übereinstimmungen und andere Querverweise: in Gemälden, Arbeiten auf Papier, schriftlichen Äußerungen oder Fotografien. Vor allem der charismatische, von Sehnsucht und Freiheitsdrang getriebene Otto Mueller hatte maßgeblichen Einfluss auf die Breslauer Kunstszene. Ein „Romantiker“ und sogar ein „Magier“ soll Otto Mueller nach Aussagen seines unmittelbaren Umfeldes, darunter auch Kunstkritiker und Schriftsteller, gewesen sein. Carl Hauptmann setzte ihm bereits in der Künstlerbiografie „Einhart der Lächler“ (1907) ein Denkmal – damit leistete der Dichter seinen entscheidenden Beitrag für die Grundsteinlegung eines „Künstler-Mythos“.

Muellers auffällige Erscheinung und sein unbürgerlicher Lebenswandel übten eine enorme Faszination auf seine Schüler und Schülerinnen an der Akademie aus. Sie schätzten dessen vollkommene Hingabe an die Kunst, dessen unkonventionelle Lehrmethode und Humor. Einige seiner Schüler – wie Alexander Camaro oder Horst Strempel – gingen von Breslau aus nach Berlin und erlebten hier den Höhepunkt ihrer Maler-Karrieren.

Eine Besonderheit des kuratorischen Konzeptes von „MALER. MENTOR. MAGIER.“ ist das Prinzip des „Gastes“: gemeint sind hiermit ausgewählte Bilder, durch die spotlightartig, epochenübergreifend und interkulturell, insbesondere im deutsch-polnischen Kontext, auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede verwiesen werden kann. Das Einbeziehen „Polnischer Expressionisten“ ermöglicht einmalige Sehvergleiche und neue Zusammenhänge, zugleich verschränken sie die deutsch-polnische Ausrichtung dieser Ausstellung.

Die immense Wertschätzung von Otto Muellers Wirken – aus der Perspektive seines Künstlernetzwerks – reicht bis in die Nachkriegsmoderne: Ein wichtiges Kapitel deutsch-polnischer Kunstgeschichte wird unter besonderer Berücksichtigung der Wechselbeziehung zwischen den Städten Berlin und Breslau/Wrocław neu erzählt.

Denn auch die Beziehungen zwischen der Nationalgalerie in Berlin und dem ehemaligen Schlesischen Museum der bildenden Künste in Breslau (heute Muzeum Narodowe in Wrocław) waren durch intensiven Austausch und Zusammenarbeit charakterisiert. Paradigmatisch ist die Otto-Mueller-Gedächtnisausstellung, die 1931 – kurz nach dem Tod des bedeutenden Expressionisten – durch Direktor Erich Wiese in Breslau initiiert und noch im gleichen Jahr von Ludwig Justi, Direktor der Nationalgalerie, als Gedenk-Ausstellung nach Berlin übernommen wurde.

Die aktuelle Schau „MALER. MENTOR. MAGIER.“ nimmt den umgekehrten Weg. Erarbeitet in Berlin, wird sie danach in modifizierter Form in Breslau/Wrocław zu sehen sein. In Berlin setzt die Ausstellung die Folge von Präsentationen zur Klassischen Moderne fort, die während der Sanierung der Neuen Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin gezeigt wurden: „Die schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933–1945“, „Ernst Ludwig Kirchner. Hieroglyphen“ und „Rudolf Belling. Skulpturen und Architekturen“.

Künstler*innenliste: Jankel Adler, Alexander Archipenko, Isidor Aschheim, Henryk Berlewi, Alexander Camaro, Johnny Friedlaender, Grete Jahr-Queißer, Alexander Kanoldt, Ernst Ludwig Kirchner, Ludwig Peter Kowalski, Margarete Kubicka, Stanisław Kubicki, Wilhelm Lehmbruck, Carlo Mense, Oskar Moll, Marg Moll, Johannes Molzahn, Georg Muche, Otto Mueller, Żdzisław Nitka, Oskar Schlemmer, Willy Schmidt, Horst Strempel, Heinrich Tischler, Witkacy, u.a.

Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger, umfangreicher Katalog im Kehrer Verlag, der von deutschen und polnischen Wissenschaftler*innen erarbeitet wurde. Herausgegeben von Dagmar Schmengler, Agnes Kern und Lidia Głuchowska. Zwei separate Sprachausgaben (deutsch und polnisch) sind ab Oktober 2018 erhältlich. Der Katalog wird realisiert durch: ZEIT-Stiftung, Ernst von Siemens-Kunststiftung

1. Station
12.10.2018-3.3.2019, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
2. Station
8.4.2019-30.6.2019, Nationalmuseum Wrocław, Breslau

Eine Ausstellung der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, in Zusammenarbeit mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung.

Die Ausstellung wird gefördert durch:
Freunde der Nationalgalerie, Hauptstadtkulturfonds, Kulturstiftung der Länder, Ernst von Siemens-Kunststiftung, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Stiftung Preußische Seehandlung

Im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus.

Neue Galerie

Die Neue Galerie im Hamburger Bahnhof fungiert als Dependance für die Neue Nationalgalerie während der Dauer ihrer Sanierung. In wechselnden Präsentationen werden hier Ausschnitte aus der Sammlung zur Kunst des frühen 20. Jahrhunderts vorgestellt. Ganz bewusst und vor dem Hintergrund der Planungen für einen Neubau am Kulturforum dient die Neue Galerie dabei der Erprobung neuartiger Sichtweisen auf die „klassisch” gewordene Moderne.

MALARZ. MENTOR. MAG.

Otto Mueller i jego związki artystyczne we Wrocławiu

Od 12 pazdziernika 2018 do 13 marca 2019

Wystawa prezentuje po raz pierwszy wyjątkowe artystyczne oddziaływanie Ottona Muellera: Malarz ten wykładał ponad 10 lat w Państwowej Akademii Sztuki i Rzemiosła we Wrocławiu [wówczas Breslau], która w latach 1920. należała do najbardziej postępowych uczelni artystycznych w Europie. W równouprawniony sposób reprezentowane tu były Académie Matisse, ekspresjonizm, Nowa Rzeczowość i Bauhaus. Na tutejszą scenę artystyczna decydujący wpływ wywarł przede wszystkim charyzmatyczny, niezależny oraz emanujacy pragnieniem wolności Otto Mueller. Ogromny szacunek jakim darzono jego działalność we Wrocławiu – oceniany z perspektywy jego rozległych związków twórczych – przetrwał aż do czasów powojennego modernizmu. Ten oto ważny rozdział polsko-niemieckiej historii sztuki „odczytany“ zostanie na nowo w ramach aktualnej wystawy.

Wystawa Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, we współpracy z Alexander und Renata Camaro Stiftung.

Organizację wystawy umożliwiły następujące Instytucje: Freunde der Nationalgalerie, Hauptstadtkulturfonds, Kulturstiftung der Länder, Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej.

MoMA acquires works by Henryk Berlewi from the Merrill C. Berman Collection

June 19, 2018

New York in May 2018

Please see the full text from Artnews Henryk Berlewi MoMa.

 

 

 

NEW Article on Works by Henryk Berlewi

May 14, 2018

Von der Wand auf die Seite in den Raum der „portablen Galerie“. Ausstellungen und Publikationen der Berliner Galerie situationen 60 zwischen Dokumentation und Kunst

Regine Ehleiter (Leipzig/London)

Publication: MAP #9

POLISH AVANT-GARDE IN BERLIN/POLNISCHE AVANTGARDE IN BERLIN

January 8, 2018

Berlin.14.12.2017 bis 15.12.2017 – siehe Quellenangabe u.s.

“Polish Avant-garde in Berlin/Polnische Avantgarde in Berlin
Conference on the occasion of the 100th anniversary of the Polish avant-garde movement

Am 14. und 15. Dezember 2017 fand im Zentrum für Historische Forschung Berlin die Konferenz Polnische Avantgarde in Berlin statt. Anlässlich des diesjährigen 100. Jubiläums der Avantgarde standen die Beziehungen zwischen polnischen Avantgarde-Künstlern und dem Berliner Künstlerumfeld von den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart im Vordergrund der Tagung.

Internationale Wissenschaftler aus Österreich, Israel, Deutschland, Polen und der Ukraine haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die vielfältigen Themenbereiche geführt. Die Themenfelder umfassten u.a. das Wirken der Mitglieder der Posener Gruppe BUNT, der Gruppe Jung Idysz sowie der Kultur-Lige, der Formisten, die Kunst von Teresa Żarnowerowna und Mieczysław Szczuka. Vorgestellt wurde außerdem die faszinierende Lemberger Avantgarde. Die gegenwärtige polnische Kunst in Berlin wurde besprochen im Zusammenhang u.a. mit der 7. Berlin Biennale 2012, dem künstlerischen Schaffen von Ewa Partum, der Ausstellung polnischer Kunst in Berlin oder dem Versuch die avantgardistische Tradition nach dem Zweiten Weltkrieg fortzusetzen.

Die Konferenz hatte einen internationalen Charakter und war in verschiedene Fachvorträge gegliedert, welche die wichtigsten Aspekte rund um die Polnische Avantgarde in Berlin thematisierten. Die zentralen Fragen und Problemstellungen ergeben sich dabei aus einem Migrationsdasein vieler Künstler. So spielten das Spannungsverhältnis zwischen Zentrum und Peripherie, Fragen nach sich stets wandelnder Identität sowie ihrer Manifestation in der Kunst und auch feministische sowie sozial engagierte Kunst eine wesentliche Rolle.”

Quelle:http://www.cbh.pan.pl/de/polish-avant-garde-berlinpolnische-avantgarde-berlin

Museum Abteiberg zeigt Werke von Henryk Berlewi

June 25, 2017

DIE ZUKUNFT DER ZEICHNUNG: KONSTRUKTION
Das Neue in der Sammlung Etzold – Folge 1
9. Juli 2017 – 7. Januar 2018

Eröffnung: Sonntag, 9. Juli, 12 Uhr
Begrüßung: Dr. Gert Fischer, Kulturdezernent der Stadt Mönchengladbach
Einführung: Lutz Etzold und Susanne Titz

Details finden Sie hier: http://www.museum-abteiberg.de/index.php?id=893&L=0

http://www.museumsverein-moenchengladbach.de/HTML/mitteilungen.html#Gehen

Werke von Henryk Berlewi finden Sie hier:

http://www.museum-abteiberg.de/index.php?id=906

 

Tagung am 14. und 15. Dezember 2017 in Berlin: Die polnische Avantgarde in Berlin/Polish Avant-garde in Berlin

June 3, 2017

Potsdam. Das Henryk Berlewi Archive freut sich über die Ankündigung einer Tagung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Die Details entnehmen Sie bitte dem folgenden Link:

http://www.hsozkult.de/event/id/termine-33717